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Bundesgartenschau 2023
Die Arbeitsgemeinschaft Lerda e.V.stellt sich die Aufgabe im Rahmen des Lausitz-Projektes einen nachhaltigen Beitrag zur wissenschaftlichen und demographischen Belebung und Weiterentwicklung der Lausitz zu leisten.
Der Vorschlag von Lerda e.V. aus seiner 1.Regionalkonzerenz am 20.02.2008, die Voraussetzung für eine Bundesgartenschau zu schaffen, hat Befürworter, gefunden.In dem Vorschlag heißt es: „Um die erheblichen Eingriffe in die Lebensqualität der Menschen unserer Region nachhaltig zu verbessern, sollten die Voraussetzungen für eine Bundesgartenschau mit Weißwasser und die Umlandgemeinden unter Einbeziehung des Muskauer und Kromlauer Park und des Findlingspark Nochten sowie des Bärwalder Sees geschaffen werden."Im Freistaat Sachsen wurde bisher noch keine BUGA realisiert LERDA e.V. stellt sich die Aufgabe im Rahmen der Bewerbung zur Bundesgartenschau (BUGA) einen nachhaltigen Beitrag zur touristischen, wirtschaftlichen und demographischen Belebung und Weiterentwicklung der Lausitz, insbesondere des Altkreises Weißwasser, zu leisten. Durch die von LERDA e.V. vorbereiteten und durchgeführten Regionalkonferenzen mit den Vertretern der umliegenden Kommunen, gemäß dem Stadtratsbeschluss RAT/1-4/07 vom 28.02.2007, verfügt LERDA e.V. über die entsprechenden Strukturen zur überregionalen Kommunikation. Ein mehrheitlich gefasster Beschluss der anwesenden Kommunen zur 2. Regionalkonferenz in 2008 bekundete das Interesse an einer BUGA, der in 2009 zur 3. Regionalkonferenz erneuert wurde. Zur konstruktiven Vorbereitung, Abstimmung und Koordinierung der Bewerbung zur BUGA 2023 bedarf es der Sondierung und Aktivierung der gemeinsamen kommunalen Kräfte.
Die Stadt Weißwasser plant gemeinsam mit den Umlandgemeinden die Ausrichtung der Bundesgartenschau (BUGA). Mit Beschluss RAT/5-48/11 hat der Stadtrat der Stadt Weißwasser am 25.5.2011 beschlossen, dass der LERDA e.V. mit der Koordinierung der erforderlichen Schritte für das Antragsverfahren zur Durchführung der BUGA beginnen soll.
Der Auftraggeber, die Stadt Weißwasser, beabsichtigt, gemeinsam mit den Umlandgemeinden. Ausrichter der Bundesgartenschau (BUGA) zu werden. Die Vorbereitungen sollen so ausgerichtet werden, dass die Durchführung der BUGA in der Region um Weißwasser im Jahr 2023 realistisch ist.
Zur Erfüllung des Zieles realisiert der LERDA e.V: folgende Aufgaben:
-Erarbeitung einer Muster-Beschlussvorlage zur Willensbekundung aller an der regionalen BUGA beteiligten Gemeinden und Begleitung dieser bis zur Beschlußfassung.
-Erarbeitung eines Leitmotives zum Inhalt der regionalen BUGA.
-Entwicklung eines Vorschlages zur zukünftigen Arbeitsstruktur bei der Vorbereitung der regionalen BUGA.
-Erarbeitung eines Zeitablaufplanes für die Antragstellung der regionalen BUGA.
Experten-Team für Buga-Projekt
Quelle: Artikel in der Lausitzer Rundschau vom 12.November 2011
Weißwasser Die Region Weißwasser geht den nächsten Schritt in Richtung Bundesgartenschau 2023. Donnerstag hat sich im Rathaus der Stadt eine namhafte Experten-Runde verpflichtet, die Arbeit an einer Machbarkeitsstudie inhaltlich zu begleiten und zu unterstützen.
12.11.2011
Sechs Mal ging der Kugelschreiber von Hand zu Hand – dann war das „Vorbereitungs-Kuratorium Bundesgartenschau (Buga) Weißwasser gegründet. So schnell wie der Gründungsakt wird die Arbeit des Experten-Gremiums indes nicht erledigt sein. Bis 2013, so das Ziel, soll eine Machbarkeitsstudie ausgearbeitet sein – eine Art Gutachten für die Region über ihre Tauglichkeit als Austragungsort für die Bundesgartenschau 2023.
Namhafte und sachkundige Unterstützer konnten für das ehrgeizige Projekt gewonnen werden. Rolf Kuhn, der den Vorsitz in dem Kuratorium hat, ist Chef der IBA Fürst-Pückler-Land in Südbrandenburg. Cord Panning führt die Geschäfte der Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau. Brigitte Scholz war Weggefährtin Kuhns bei der IBA und lehrt jetzt an der Brandenburgischen-Technischen Universität (BTU) Cottbus Regionalplanung. An der Technischen Universität in Kaiserslautern im Fachgebiet Raum- und Umweltplanung tätig ist Holger Schmidt.
Politische Vertreter aus der Region in dem Gremium sind Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext), Landrat Bernd Lange und Jörg-Manfred Schönsee, dessen Lerda e.V. (Lausitzer Arbeitsgemeinschaft für ingenieurtechnische Forschung und Entwicklung) jüngst vom Stadtrat damit betraut wurde, erste Schritte für die Vorbereitung der Buga zu koordinieren.
Einen ersten Arbeitsnachweis hat Schönsee geliefert, indem er besagte Fachleute für die Mitarbeit erwärmen konnte. Dabei musste er vor allem bei Rolf Kuhn offenbar nur wenig Überzeugungsarbeit leisten. Der Geopark Muskauer Faltenbogen war eines von 30 IBA-Projekten, zugleich das einzige, das Kuhn auch in die Oberlausitz geführt hat. Schon damals, führte Kuhn am Donnerstag im Rathaus aus, hatte er von den Buga-Plänen im Raum Weißwasser gehört und das „Potenzial gespürt.“ Man müsse in dieser Region keine Blümchenschau veranstalten, die dann schnell wieder verblüht. Parks und Bergbau-Kulturlandschaft seien schon da. Das Vorhandene müsse bei einer Bewerbung nur noch miteinander verknüpft und in Zusammenhang gebracht werden. Entscheidend für den Erfolg sei außerdem der Nachweis der Nachhaltigkeit, die investierte Buga-Mittel der Region bringen.
Mehr als 77 Millionen Euro wurden in die jüngste Buga 2009 in Schwerin investiert. Aus Sicht des Umweltministers von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (SPD), war das ein „tolles Konjunkturprogramm“ für die Stadt. Soweit, machte Kuhn klar, ist die Oberlausitz jedoch noch lange nicht. Die Machbarkeitsstudie kostet rund 70 000 Euro, schätzte Holger Schmidt. Wie die Kosten reingeholt werden können und die Ausschreibung für die Planungsbüros aussehen, gelte es nun zu klären. Wichtig sei, dass die Studie 2013 vorliegt, um danach rechtzeitig die Bewerbung auf den Weg zu bringen.
Von Daniel Preikschat
Sie gießen das erste Buga-Pflänzchen
(Artikel in der Sächsischen Zeitung vom 12. November 2011)
Ein hochkarätiges Kuratorium arbeitet darauf hin. Weißwasser holt die Bundesgartenschau 2023 in die Region.
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